Rowen

Hier werden neue Charaktere vorgestellt und besprochen.
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Rowen
Zweitaccount von Reika
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Registriert: Sa 23. Jun 2018, 07:22

Rowen

Beitrag von Rowen »

Name: Rowen
Spezies: Elf
Herkunft: vom Festland, Stadtstaat Fayroc
Beruf: Dieb/Einbrecher
Geschlecht: Männlich
Alter: 25

Aussehen:
Rowen ist ein schlanker, drahtiger Elf von ca. 1,61m Größe und wirkt in seiner ganzen Erscheinung durchschnittlich und wenig auffällig. Kurzes, verwuscheltes schwarzes Haar bedeckt seinen Kopf und der Elf kümmert sich nicht wirklich darum, dieses irgendwie ordentlich herzurichten oder wenigstens hin und wieder mal durchzukämmen. Seine ganze Haut ist von diversen alten Kratzern und längst verblassten Narben bedeckt, mal winzig klein, mal durchaus fingerlang, wobei sich die Kratzer vor allem im Bereich der Arme, Beine und Hände häufen. Auch das Gesicht des Diebes ist davon nicht verschont geblieben und mehrere Narben zeugen auch dort von seinem abenteuerlichen Leben. Rowen hat dunkelbraune Augen, die stets aufmerksam funkeln und die Umgebung im Blick behalten.

Der Dieb trägt eine Kombination aus leichter Rüstung und dickem Stoff. So hat er zum Beispiel dunkelgraue lederne Armschienen die seine Unterarme bedecken, sowie dazu passende dunkelgraue Lederstiefel (schon recht abgetragen) und dunkelgraue Handschuhe welche jedoch die Fingerspitzen freilassen. Der Rest des Elfen verschwindet in einem recht unscheinbaren weißen oder beigen Stoffhemd und einer braunen Hose, welche lediglich bei seinen nächtlichen Streifzügen gegen ihre schwarz gefärbten Ersatzstücke ausgetauscht werden.
Zu alldem kommt ein schwarzer Umhang mit dazu gehörender Kapuze, sowie ein schwarzes Halstuch.

Rowen trägt einen Schultergurt und einen Gürtel, an welchen jeweils mehrere kleine Taschen für Kleinkram und ein Dolch befestigt sind. Am Gürtel findet zudem noch ein Kurzschwert seinen Platz. Für größere Raubzüge begleitet ihn eine Umhängetasche mit viel Stauraum.

Persönlichkeit:
„Ich? Taugenichts, Herumtreiber... und Dieb und Einbrecher aus Leidenschaft.“

Rowen ist ein kalter Pragmatiker, den in erster Linie die Realität und der Profit interessiert. Er besitzt einen trockenen, sarkastischen Humor und erweist sich teilweise als frech und vorlaut. Er ist misstrauisch und vorsichtig was andere Personen angeht, wenngleich er beim Stehlen teilweise trotzdem große Risiken eingeht. Gegen Regeln und Vorschriften besitzt der Elf eine chronische Abneigung, gegen Autorität sowieso. Der Dieb lebt für den Moment und in Hier und Jetzt, wobei er sich von keinem reinreden lassen will. Seine Lebensplanungen gehen selten über den nächsten Raubzug hinaus und er trifft Entscheidungen oftmals spontan und aus dem Bauch heraus. Denn wozu auch länger planen und sich den Kopf über die Zukunft zerbrechen, wenn man am nächsten Tag doch sowieso schon tot sein könnte?

Besitztümer:
  • Seine Kleidung und Rüstung
  • ein Stahldolch
  • ein kleines Messer, in einem Stiefel versteckt
  • ein einfaches Kurzschwert aus Stahl
  • Viele Dietriche und Einbruchswerkzeug in verschiedenster Ausführung
Stärken und Schwächen:
+ Flinkes Wiesel: Der Elf ist schnell, flink und beweglich.
+ Eule: Rowen findet sich im Dunkeln hervorragend zurecht und kann auch Nachts noch prima sehen. Zudem kommt er mit wenig Schlaf aus und lässt sich schon durch das leiseste Geräusch aufwecken, was ihm schon oft den Hals gerettet hat.
+ Cleverer Junge: Rowen hat ein scharfes Auge und eine gute Beobachtungsgabe und ist gut im Improvisieren
+ Dieb: Rowen ist ein hervorragender Einbrecher und kein Schloss ist vor seinen geschickten Fingern sicher. Zudem ist er ein guter Kletterer und sehr gut im lautlosen Fortbewegen.
Seine Fähigkeiten als Taschendieb sind hingegen höchstens mittelmäßig.
+ Straßenkind: Der Elf beherrscht viele fiese bis unfaire Tricks, die ihm im Kampf oder bei der Flucht helfen
+ Pokerface: Der Elf ist ein guter Lügner und auch ziemlich geübt darin, Lügen bei anderen Personen zu erkennen

- Kampfuntauglich: Rowen ist körperlich schwach (kann also nicht viele Treffer einstecken) und würde in einem ehrlichen Kampf immer den Kürzeren ziehen. Auch im Schwertkampf ist er nicht wirklich bewandert und kann nur eingeschränkt mit der Waffe umgehen, die er immer so offen mit sich führt.
- Rebell: Fasst am ehesten die schwierigen Züge seiner Persönlichkeit zusammen. Recht und Ordnung sind ihm zuwider, Autorität und Befehle entgegen nehmen sogar noch mehr.
- Kleptomanie: Rowens flinke Finger neigen dazu sich zu verselbstständigen und den Dieb zum Stehlen anzuregen, obwohl er sich damit wissentlich in Schwierigkeiten bringt und die Dinge am Ende nicht einmal wirklich braucht.
- Wildnisleben: Der Dieb ist ein Stadtkind und kann mit der freien Natur nicht besonders viel anfangen. Feuer machen würde er vielleicht noch hinbekommen, aber jagen und andere Dinge sind ihm überhaupt nicht geläufig. Tiere sind ihm zudem suspekt, vor allem wenn sie größer sind als er selbst.
- Fehlendes Ehrgefühl: Im Zweifelsfalle gilt für den Elfen der Grundsatz „jeder ist sich selbst der nächste.“ Und wegrennen und als Feigling weiterzuleben ist ja schließlich besser, als als Held zu kämpfen und dabei dann draufzugehen.
- Ungebildet: Rowen hat nie irgendeine Art von schulischer Bildung erfahren, ist deswegen in Sachen Allgemeinwissen nicht besonders bewandert und kann kaum Lesen, geschweige denn schreiben. Auch von Magie hat er keinen blassen Schimmer und kennt Magier oder Magie nur aus Gerüchten oder (Horror-)Geschichten, die er hier und da mal aufgeschnappt hat. Persönlichen Kontakt mit Magiern hatte er bislang auch kaum und alles was mit Magie zu tun hat ist dem Dieb generell sehr suspekt.

Hintergrundgeschichte:
"Wir können nicht alle in Palästen leben und uns täglich die Nase pudern lassen."

Der Stadtstaat Fayroc ist eine riesige Handelsmetropole auf dem Festland, reich und ihre Bevölkerungszahl explodiert seit vielen Jahren, was neben Wohlstand, Bekanntheit und Ruhm auch einige unschöne Begleiterscheinungen mit sich brachte. Abseits der Prachtstraßen und Nobelviertel, fernab von Hafen und Märkten grassiert die bittere Armut, Bettler, Straßenkinder kämpfen in den dortigen Slums tagtäglich ums Überleben. Dieser Teil der Stadt steht unter der Kontrolle verschiedener Banden und Krimineller, die sich hier häufig blutige Straßenschlachten liefern. Und zwischen all dem versucht die restliche Bevölkerung, irgendwie ihr tagtägliches Leben auf die Reihe zu bekommen, einerseits dem versnobten Adel auszuweichen, andererseits ihr Hab und Gut vor den hiesigen Diebesbanden zu schützen.

In dieser schwierigen Welt wurde auch Rowen geboren. Über seine Familie und Herkunft ist nichts bekannt, aber vermutlich wurde er in jungen Jahren auf der Straße ausgesetzt oder war sogar verwaist. Jedenfalls verbrachte der Elf den Großteil seiner Jugend als einsames Straßenkind in den Slums und verwinkelten Gassen von Fayroc, wo er selbst sehen musste wo er blieb. Diese unerfreuliche Kindheit lehrte Rowen von Anfang an vor allem eines: Wie man sich versteckte und Ärger aus dem Weg ging. Über die Jahre wurde er darin immer besser und schaffte es so, trotz der ständigen Bandenkriege am Leben und weitgehend unversehrt zu bleiben. Doch das wichtigste das ihn die Straße lehrte, war das Stehlen. Für ihn war das schiere Notwendigkeit und der einzige Unterschied zwischen Leben und Tod. Doch auch wenn der Junge ein gewisses Talent mitbrachte, war seine Mühe oft nicht von Erfolg gekrönt und er selbst oft am Rande seiner Existenz. Am Ende rettete ihn ein Missgeschick. Als er versuchte, einem älteren Elfen die Taschen auszuräumen, wurde er erwischt. Der andere Elf entpuppte sich als älterer und erfahrener Dieb, der in Rowen großes Potential entdeckte. Dieser Fremde wurde dann Rowens Eintrittskarte in eine der hiesigen Diebesbanden und aus Mangel an Alternativen, schloss sich der junge Elf dieser Bande an. Er arbeitete hart daran, all die Dinge zu lernen, die die restlichen Bandenmitglieder über Diebstahl, Einbruch, Straßenkampf und die hiesigen Unterweltsverbindungen wussten. Dabei kam ihm seine eigene Erfahrung aus der Kindheit, sowie ein gewisses angeborenes Talent zur Hilfe. Nach anfänglichem Argwohn und Ablehnung seitens der anderen Bandenmitglieder schaffte es Rowen mehrmals, sich zu beweisen und wurde am Ende als vollwertiges Mitglied in der Bande akzeptiert.
Über die Jahre wurde die Bande für Rowen zu einer Art Ersatzfamilie – zwar eine, bei der man immer ein klein wenig auf seinen Rücken aufpassen musste und sich darauf verlassen konnte, dass jeder im Zweifelsfalle nur seine eigene Haut retten würde – aber dennoch ein Platz mit Gleichgesinnten, an den auch er gehörte. Und außerdem hielt er es selbst ja auch nicht anders. Da Rowens Überleben nicht mehr unmittelbar auf der Kippe stand und er sich nicht mehr permanent vor den übrigen Banden ängstigen musste, fingen die Raubzüge und Diebstähle, die in seiner Kindheit ein lästiger und gefährlicher Teil seines Lebensunterhalts gewesen waren, auf eine gewisse Art und Weise Spaß zu machen. Er mochte die Herausforderung und das Gefühl, den „Gesetzeshütern“ und anderen Banden einen Schritt voraus zu sein.

Viele Jahre lang ging das gut und der Bande gelangen einige spektakuläre Einbrüche in den prunkvollsten Villen der Stadt, bis Rowens Gruppe sich mit einer rivalisierenden Diebesbande in die Haare geriet. Die fremde Bande stachelte alle möglichen Freunde in der kriminellen Unterwelt auf, und schließlich zog die ganze Meute mordlüsternd los um Rowens Bande den Garaus zu machen. Das Versteck wurde ausgeräuchert und in einer blutigen Jagd durch das ganze Stadtviertel wurden fast alle von Rowens Freunden nacheinander getötet. Dem Elfen selbst gelang eine waghalsige Flucht, bei der er einige seiner Kollegen absichtlich im Stich ließ, ehe er es dann schaffte im Hafen seine Verfolger abzuhängen und sich auf einem Schiff zu verstecken. Dieses Schiff legte schon bald ab und nahm den Dieb als blinden Passagier zu der Inselwelt von Kyraldar mit, wo er sich schließlich von Bord schlich. Und nun stand er da in einer für ihn völlig fremdartigen Welt, von der er zuvor noch nie etwas gehört hatte.

Sonstiges:
Zuletzt geändert von Rowen am Fr 29. Jun 2018, 09:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Rowen

Beitrag von Lilliana »

Du schreibst das er keinerlei Bildung genossen hat, da stellt sich mir unweigerlich die Frage. Wieviel Ahnung hat er von Magie bzw was weiß er darüber?
Gibt es überhaupt Magier in Fayroc?
Rowen
Zweitaccount von Reika
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Re: Rowen

Beitrag von Rowen »

Magier wird es auf der ganzen Welt geben, also auch in Fayroc. Rowen weiß schon, dass sie existieren, doch persönlich getroffen hat er (wenn überhaupt) kaum welche. Magier werden ja schon als Kinder eingesammelt und in eine Schule gebracht, wodurch die dann weg von der Straße sind und auch für später ein besseres Leben erhalten. In den Slums rennen die also nicht herum, und bei irgendwelchen Banden eher auch nicht.

Rowens Wissen über Magie und Magier wird sich hauptsächlich auf Gerüchte und (Horror-)Geschichten belaufen, die er irgendwo auf der Straße oder ner Kneipe mal aufgeschnappt hat. Generell wird er Magier deswegen eher suspekt finden und da ein gewisses Misstrauen an den Tag legen ^^

Und von Magie an sich hat er keinen blassen Schimmer. Nur dass sie "irgendwie gruselig" ist und man sich nach Möglichkeit davon fernhalten sollte ^^
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Re: Rowen

Beitrag von Lilliana »

Wie wäre es wenn du kurz sein Wissen und eventuell auch sein Stand bezüglich Magie kurz im Stecki mit erwähnst.

Egal ob als Stichpunkt oder eingebaut in die Geschichte.

Auf Kyraldar ist Magie ja doch relativ präsent, allein schon aus dem Grund das wir in jeder größeren Stadt Magier in hohen Rängen haben.
Rowen
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Re: Rowen

Beitrag von Rowen »

Oki. Ich hab oben eine Ergänzung gemacht :)
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Re: Rowen

Beitrag von Lilliana »

Ok prima

Für mich ist der Stecki so in Ordnung , du kannst ihn also in den entsprechenden Bereich packen. :)
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